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es ist dezember, weihnachtszeit. ich hab noch kein geld an bedürftige kinder gespendet, oder an kriegsopfer. stattdessen neue kleidung in massen gekauft, um ein herz zu stopfen. oder halt irgendein loch im körper.
am bahnhof wurden heute tannenzweige mit roten kugeln aufgehangen, am bäcker, am zeitschriftenladen, über den u-bahn schächten. kleinkinder wurden von den sich morgens auf irgendeine weise prostituierenden mitgerissen, nach unten. mathias bedroht ahmet mit den worten "friss weiter..ich hab gehört du hast meine mudda beleidigt..." . beide sind vielleicht elf. ich gehe weg, sich prügelnde kinder sind nicht mehr spannend genug.
wäre jetzt wochende [oder sogar ferien] könnte ich alkohol trinken, wie alle auf der schule am wochende. aber es ist dienstag, mir ist alkohl seit monaten zu wieder.
wir sind jung und haben den freischwimmer. in allem. lethargie, langeweile, rausch vorallem aber angst. so schwimmen wir in diesem beschissen großen kunstteich aus angst. ["was soll ich in zukunft machen? wann kommt er und bringt mich woanders hin? wo ist woanders? was soll ich?"]

ich gehe jetzt geld für weihnachtsgeschenke ausgeben
und nicht spenden.
fast am 12.12.06 16:09


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